Die Kunst, anderen und sich selbst zu vergeben

Vergeben und Verzeihen sind philosophisch wohl dasselbe. Dennoch sehe ich einen entscheidenen Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen.

 

Meiner Meinung nach ist das “Verzeihen” eine Sache des Verstandes. Dass bedeutet, dass man vom Kopf her zwar etwas verzeihen kann, aber es innerlich in der Seele weiter schmort.

 

“Vergeben” kommt meiner Meinung nach aus tiefster Quelle   “der Seele". Erst wenn man aus tiefster Quelle vergeben kann, kehrt der Seelenfrieden ein.

 

Dies beinhaltet ein Vergeben in der Außenwelt und ein Vergeben für sich selbst. Denn für das Vergeben ist es sehr wichtig auch sich selbst vergeben zu können ! Wer sich selbst und anderen vergeben kann, der wird gelassener und lebt zufriedener.

 

Vergeben braucht Kraft und vor allem auch Zeit, um aus tiefster Überzeugung heraus wirklich vergeben zu können. Doch der Weg lohnt sich !

 

Die Fähigkeit, vergeben zu können ermöglicht es, dass die Wunden heilen können. Es geht darum, endlich loszulassen und sich somit zu befreien. Das bringt Erleichterung für die Seele und auch für den Körper, der ebenfalls unter dem Dauerschmerz leidet.

 

Vergeben ist ein Akt der aktiven Lebensgestaltung, damit übernimmt man Eigenverantwortung. Wer vergeben kann, lässt nicht zu, dass andere Menschen oder Ereignisse das eigene Leben dauerhaft beeinflussen können.

 

Wer vergeben kann, überwindet seinen Ärger, Wut und seine Enttäuschung.  

 

Wer vergeben kann zeigt Stärke !

 

Vergeben kann man lernen…

 

 

Kontakt:

Praxis für Psychologische Beratung und Entspannungsverfahren
Stefan Heck

Psychologischer Berater,

Entspannungspädagoge. 

Zertifizierter Trainer für das Marburger Konzentrations-training (MKT) und für das Marburger Verhaltenstraining (MVT)

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