Stressmanagement

Der Alltag - immer schneller, weiter, höher. Die Anforderung sind in der heutigen Zeit teilweise enorm. Sehr schnell können eigene Grenzen und Ressourcen überschritten werden. Warnsignale von Körper, Geist und Seele werden übersehen oder schlichtweg, aufgrund der geforderten Situation und zu erfüllenden Aufgabe, ignoriert. Das kann fatale Folgen haben…

 

Unter Stressmanagement versteht man Methoden, um psychisch belastenden Stress zu verringern oder ganz abzubauen. Mit Stressmanagement kann man die Stresssituationen und die Stressbewältigung verbessern, indem man die Stressfaktoren ändert oder vermeidet. Man kann vermeiden, dass der Stress überhandnimmt. Man kann seine Anforderungen und  Aufgabenbewusst innerhalb seiner verträglichen Grenzen einteilen und sich für den Erhalt der eigenen Gesundheit entscheidet.

 

Stress kann u.a. Kopfschmerzen und Magendruck verursachen. Durch Stress kann das Herz schneller schlagen. Die Gefühle haben Einfluss auf unseren Körper. Die körperliche Verfassung zieht das seelische Befinden in Mitleidenschaft. Negativer Stress kann bis hin zum Burnout führen.

 

Was ist Stress ?

Stress bedeutet Ungleichgewicht zwischen den alltäglichen Anforderungen und den persönlichen Voraussetzungen, Möglichkeiten Fähigkeiten, Ressourcen.
 

Psychischer Stress ist ein biochemischer Vorgang und findet ausschließlich im Kopf statt. Er wird hervorgerufen durch die Angst etwas nicht schaffen zu können bzw. nicht genügend Ressourcen zu haben eine Situation meistern zu können.

 

Stress wirkt nicht von außen auf einen Menschen ein, sondern entsteht ausschließlich nur in der gestressten Person selbst.

 

Stress im Allgemeinen kann durch unterschiedliche Faktoren ausgelöst werden. Man unterscheidet hier zwischen physischen (wie z.B. Wärme, Kälte, Strahlung, Staub, mechanische Einflüsse) und psychischen Reizen (z.B. Überforderung/ Unterforderung um Beruf,Termindruck, Ärger mit Kollegen oder Führungskräften, Verlust eines geliebten Menschen, Probleme in der Partnerschaft, etc.).

 

Wir unterscheiden im Wesentlichen zwei unterschiedliche Arten von Stress. Den positiven Stress (Eustress) und den negativen Stress ( Distress). Negativen Stress (z.B.: Stress in der Partnerschaft oder auf der Arbeit) wird als belastender Stress bezeichnet. Hingegen der positive Stress (Stress den jemand hat wenn sie/ er sich auf etwas besonders freut, z.B.: Hochzeit) als angenehmer Stress betrachtet wird.

 

Negativer Stress wird gefährlich wenn er chronisch wird. Der fortwährende Alarmzustand zehrt an den körperlichen und psychischen Reserven. Die nur kurzfristige anhaltenden Reaktionen wie Muskelanspannung oder Bluthochdruck bei akutem Stress. bleiben beim chronischen Stress über einen längeren Zeitraum bestehen. Die Folgen sind u. a. Unruhe, Erschöpfung und depressive Störungen.

 

So lässt sich nachweisen, dass bei chronischer Stressbelastung z.B. das Immunsystem geschwächt wird und sich die Wundheilung verlangsamt. Weitere mögliche Folgen sind erhöhte Müdigkeit, Depression und Magen-Darm-Erkrankungen. Auch die Erhöhung des Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risikos sind dem chronischen Stresszuzuordnen.

Man kann chronischem Stress präventiv entgegen wirken.

 

Stressmanagement kann man lernen…

 

 

Kontakt:

Praxis für Psychologische Beratung und Entspannungsverfahren
Stefan Heck

Psychologischer Berater,

Entspannungspädagoge. 

Zertifizierter Trainer für das Marburger Konzentrations-training (MKT) und für das Marburger Verhaltenstraining (MVT)

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